Augustusplatz

Der 1785, nach Entwürfen des Stadtbaumeisters Johann Carl Friedrich Dauthe, erbaute Platz hieß damals noch »Platz vor dem Grimmaischen Thor«. 1839 beschloss die Stadt die Umbenennung in Augustusplatz, nach Friedrich August, dem ersten König von Sachsen. Ab 1953 hieß das Gelände Karl-Marx-Platz. Zum Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober 1990, erhielt es wieder den Namen Augustusplatz.

Der Augustusplatz ist mit 40.000 m² einer der größten Stadtplätze in Deutschland.

Einzig erhalten gebliebenes Teil des alten Platzensembles ist der Mendebrunnen aus den 1880er Jahren am Südrand vor dem Neuen Gewandhaus, das 1981 eingeweiht wurde. Im Norden wird der Platz vom 1960 eröffneten Opernhaus dominiert. Im Westen zur Innenstadt hin befinden sich das Augusteum und Paulinum der Universität. An der südwestlichen Ecke steht das City-Hochhaus von 1972. Die Ostseite wird vom Stahlbeton-Skelettbau der ehemaligen Hauptpost (1964) und dem neu gestalteten Radisson Blu Hotel (früher Hotel Mercure) beherrscht.

Das Panorama entstand im September 2013.

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